Headhunter: Lassen Sie sich vermakeln


Noch nie wurden so viele Fachkräfte so dringend gesucht wie jetzt. Bändeln Sie deshalb mit einem "Kopfjäger" an und springen Sie mit seiner Hilfe beherzt auf das rotierende Job-Karussell.

Sie spielen mit dem Gedanken, sich beruflich zu verändern und haben keine Lust auf den zeitraubenden Weg durch die üblichen Bewerbungsinstanzen. Wir haben eine Idee: Lassen Sie sich doch einfach vermakeln. Von einem professionellen Headhunter.

Sie denken jetzt: Kopfjäger rufen bei potentiellen Kandidaten nur "under cover" an, wenn sie für Konzerne wie Daimler-Chrysler einen Topmanager suchen? Das war mal so, hat sich inzwischen aber radikal geändert. Denn der Arbeitsmarkt ist enorm in Bewegung geraten: Zurzeit werden weit über Hunderttausend Fachkräfte händeringend gesucht. Bundesweit. Im EDV-Bereich, im Handwerk, in der Gentechnologie, in den Neuen Medien. Und den Firmen fehlt dazu noch eins: Zeit - für langwierige Bewerbungsformalitäten, für Einstellungsgespräche, für die Mitarbeiterauswahl. Beste Voraussetzungen also, jetzt den Arbeitgeber mit einem professionellen Job-Manager zu wechseln.

1. Die Frage, wer kann sich an einen Job-Vermittler wenden. Bislang galt, dass nur Spitzenmanager mit Hochschulabschluss und einem Jahresgehalt deutlich über

100 000 Mark von Headhuntern vermittelt werden. Das hat sich inzwischen geändert. Auch kompetente Frauen und Männer in mittleren oder unteren Führungspositionen sind gefragt. Ein Studium schadet zwar nach wie vor nicht, ist aber nicht Bedingung für eine erfolgreiche Vermittlung.

2. Den richtigen Headhunter finden. Information ist auch hier entscheidend - denn die meisten sind auf bestimmte Branchen spezialisiert. Wo Sie den optimalen Vermittler für Ihre finden, sagt Ihnen die "Vereinigung Deutscher Executive Search Berater" (VDESB, www.vdesb.de) oder der "Bund Deutscher Unternehmensberater" (BDU, www.bdu.de).

3. Ganz ohne Bewerbung geht es nicht. Denn auch ein Headhunter muß wissen, mit wem er es zu tun hat. Deshalb: Anschreiben und kurzen Lebenslauf mit Foto und den Stationen Ihrer bisherigen Karriere erstellen und versenden. Tipp: Skizzieren Sie, wie groß die Firmen waren, in denen Sie tätig waren. Und wie viele Mitarbeiter Sie geleitet haben.

4. Bauen Sie Vertrauen auf: Halten Sie lockeren Kontakt und verständigen Sie "Ihren" Headhunter sofort, wenn sich in Ihrem Lebenslauf gravierende Veränderungen ergeben haben. Etwa, wenn Sie umgezogen sind oder schwanger, anderweitig eine neue Beschäftigung gefunden oder wichtige Zusatzqualifikationen erworben haben.

Denn beim Jobvermitteln müssen sich beide Seiten aufeinander verlassen können. Sie, weil der Headhunter Ihnen absolute Diskretion garantiert und alles tut, um Ihnen eine bessere Position zu ermöglichen. Er, weil er sich bei der Präsentation einer potenziellen Kandidatin darauf verlassen muss, dass sie dann auch tatsächlich interessiert ist und ihre Angaben korrekt sind.

5. Bringen Sie Geduld mit. Es kann zwar ganz, ganz schnell gehen. In Einzelfällen wurde schon am nächsten Tag ein Treffen mit dem neuen Arbeitgeber vereinbart. Die Regel aber ist, dass Sie in einen Datenpool wandern. Sobald eine Firma Bedarf anmeldet, schickt sie dem Headhunter ein punktgenaues Anforderungsprofil. Er wird sich stets bemühen, diesem möglichst gerecht zu werden und sucht entsprechend zielgerichtet in seiner Kartei. Wenn Sie länger auf ein Job-Angebot warten müssen, liegt es also nicht an seiner mangelnden Vermittlungs-Qualifikation, sondern an einem entsprechenden Firmen-Wunsch.

Übrigens: Kunde ist bei einem Headhunter immer die Firma. Sie zahlt dem Kopfjäger bei einer erfolgreichen Vermittlung eine Provision. Für Sie entstehen keine Kosten.

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